FAQs

Fragen und Antworten

1) Was ist das Verbundnetz der Wärme und welche Ziele verfolgt es?

Das Verbundnetz der Wärme bietet sozialem Engagement eine Plattform, ein Sprachrohr und ein Netzwerk: Menschen aus ganz Deutschland, denen ehrenamtliche Arbeit seit Jahren selbstverständlich ist, tauschen sich über Erfahrungen aus und erhalten Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Ideen und Projekte. Das Verbundnetz der Wärme wurde 2001 auf Initiative der VNG – Verbundnetz Gas AG (VNG AG) unter der Schirmherrschaft von Regine Hildebrandt gegründet.

2) Wer steht hinter dem Verbundnetz der Wärme?

Nach 15 Jahren erfolgreichem Bestehen der Initiative zählen mittlerweile mehr als 220 Mitglieder dazu. Dahinter stehen Menschen, die sich mit ihren Projekten für die Gesellschaft engagieren und diese aktiv mitgestalten. Die Projekte stammen aus vielfältigen Bereichen, wie der Kinder- und Jugendarbeit, der Senioren- oder Integrationsarbeit.

3) Wer sind die „Botschafter der Wärme“?

Seit 2001 würdigt das Verbundnetz der Wärme mit dem Titel „Botschafter der Wärme“ jährlich Mitglieder der Initiative, die sich in besonderem Maße für die Gesellschaft engagieren. Die Botschafter stehen ein Jahr lang im Fokus der Initiative und werden in ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit durch das Verbundnetz der Wärme unterstützt. Darüber hinaus würdigt das Verbundnetz der Wärme ihren Einsatz mit der Fotowanderausstellung „Engagement zeigt Gesicht“, die in den jeweiligen Regionen des Botschafters gezeigt wird. Die Sammlung mit großformatigen Fotografien und kurzen Porträts veranschaulicht das breite Spektrum ehrenamtlicher Tätigkeit. Außerdem erhalten die Botschafter als Anerkennung ihrer Leistungen jeweils 5.000 Euro zur Förderung ihrer sozialen Tätigkeit in den Vereinen bzw. Initiativen.

4) Wer wählt die „Botschafter der Wärme“?

Für die Ernennung der „Botschafter der Wärme“ ist eine Auswahlkommission zuständig, diese besteht aus folgenden Mitgliedern: Matthias Platzeck (SPD), ehemaliger Ministerpräsident des Landes Brandenburg und Schirmherr der Initiative; Katharina Landgraf (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages; Barbara Klepsch (CDU), Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz; Dr. Karsten Heuchert, Vorstandsvorsitzender der VNG - Verbundnetz Gas AG und Vorsitzender des Vorstandes der VNG-Stiftung; Manfred Bauer, Leiter Referat 33 - Bürgerschaftliches Engagement der Staatskanzlei Brandenburg; Andreas Pautzke, stellvertretender Geschäftsführer des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement sowie Thomas Billhardt,Sonderbotschafter des Verbundnetz der Wärme, ehemaliger Fotojournalist.

5) Mit welchen finanziellen Mitteln fördert das Verbundnetz der Wärme Projekte seiner Mitglieder?

Als finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen stellt das Verbundnetz der Wärme pro Quartal 2.500 Euro zur Verfügung. Eine Auswahlkommission sichtet die Anträge und entscheidet über die Vergabe der Fördermittel. Die förderfähigen Projekte sind äußerst vielfältig (zum Beispiel Jugendbildungsprojekte, Sprachpatenprogramme, Kulturprojekte wie Theater, Musik oder Tanz oder Tierschutzmaßnahmen). Die Botschafter der Wärme erhalten darüber hinaus jeweils 5.000 Euro für die Förderung der Vereinsprojekte.

6) Wie wird man Mitglied im Verbundnetz der Wärme?

Ein häufiger Weg besteht darin, dass bereits bestehende Mitglieder auf das gesellschaftliche Engagement anderer Personen aufmerksam werden und somit die Mitgliedschaft im Verbundnetz der Wärme empfehlen. Ebenso werden Personen, die sich im besonderen Maße ehrenamtlich engagieren, auch direkt vom Verbundnetz der Wärme oder den jeweiligen Kommunen, Verwaltungen oder einschlägige Institutionen angesprochen bzw. für eine Mitgliedschaft vorgeschlagen.