...und immer wieder Sylt

1. November 2018
Ein Bericht von der Stiftung Klingelknopf

Die Stiftung Klingelknopf fuhr wieder für fünf Tage, vom 18. bis zum 22. Oktober 2018 für ein Kreativseminar auf Sylt im Klappholtal. Das hört sich so banal an, doch was dahinter steckt, ist immens. Ingrid Heinsen von der Stiftung Klingelknopf berichtet:

"Nach vieler Vorbereitungen haben unsere acht Teilnehmer aus ganz Deutschland geklebt, bemalt, geschraubt, geschnitten, verziert, gehämmert und noch mehr. Unterbrochen in diesem Jahr von der Frage: „Können wir an den Strand, um Fotos zu machen?“

Bei dem tollen Wetter keine Frage.

Es wurde auch wieder fotografiert, Filme erstellt und Filme geschnitten. Dieses Mal hatten wir zwei Premieren. Die Fotoarbeiten wurden ab jetzt von Marcel übernommen. Er ist Mitglied in unserem Stiftungsrat und war vorher auch einer dieser Jugendlichen, die jetzt hier bei diesem Seminar waren. Michelle war im letzten Jahr noch auf der „anderen Seite“. Sie übernahm die Videoarbeiten mit den Jugendlichen. Vom Videodreh, über die Vertonung bis zum Schnitt brachte sie alles den Jugendlichen bei. Die beiden haben das prima gemacht. Sie zeigten damit den Seminarteilnehmern, dass man mit dieser Krankheit sehr wohl etwas im Leben erreichen kann. Diese Filme werden demnächst in unserem Youtube-Kanal „stiftung klingelknopf“ zu sehen sein.

Am 20.10. machten wir alle zusammen einen Besuch bei Brot und Bier, einem relativ neuen Restaurant in Keitum, deren Inhaber unsere Arbeit auch unterstützen. Ganz nebenbei arbeitet Sabine Nickel, eines unserer großen „Kinder“ dort als hervorragende Köchin. Die Freude war bei allen groß, sich wieder zu sehen. Sabine hatte extra ihren MaNFred mitgebracht. Nach einem hervorragenden  Essen ging es hinterher an die nördlichste Spitze Deutschlands, um wenigstens ein bisschen davon abzulaufen.

Es ist alles toll, aber im Vordergrund steht doch auch das Miteinander. Und darauf kann man sich bei unseren Teilnehmern verlassen. Jeder hilft jedem, alle sind füreinander da, auch bei Problemen mit Freundinnen und Freunden Zuhause. Alle waren bei unserer Abschiedsrunde begeistert von den Tagen und würden gerne noch länger bleiben. Ist das nicht ein Grund, das immer wieder zu machen?

Und deshalb: „immer wieder Sylt“."