Leben retten durch Stammzellspenden - Die Deutsche Stammzellspenderdatei

Gruppenfoto einer Registrierungsaktion
12. April 2019

Jedes Jahr erkanken etwa 13.000 Menschen an bösartigen Blutkrankenheiten, wie beispielsweise Leukämie. Für die meisten Patienten ist eine Transplantation von Knochenmark oder Blutzellen gesunder Spender, die letzte Chance die Krankheit zu überwinden. Dabei müssen Erkrankte und Spender fast identische Gewebemerkmale aufweisen, damit die gespendeten Stammzellen nicht abgestoßen werden. Um die Überlebenschancen der Betroffenen zu erhöhen, ist es wichtig, dass möglichst viele potenielle Spender in Datenbanken erfasst sind. Die Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) setzt hier an, um den Patienten zu helfen.

Die DSD pflegt und baut kontinuierlich ihre Datei auf, indem sie die Registrierung von neuen potentiellen Stammzellenspendern durchführt. Besonders durch Typisierungsaktionen in großen Institutionen, wie Schulen, Universitäten und Unternehmen können viele mögliche Retter auf einmal in die Kartei aufgenommen werden. Eine Registrierung ist aufgrund ihrerer Komplexität jedoch teuer - etwa 40 Euroa kostet die DSD das Material, die Laborkosten und die Auswertung für nur eine Person. Deswegen ist eine weitere wichtige Aufgabe das Sammeln von Spenden. 

Ein deutschlandweit einzigartiges Projekt ist "Lernen für das Leben" - eine Kooperation mit Schülerinnen und Schülern von ausgewählten Partnerschulen. Hier werden spezielle Unterrichtseinheiten, Projekttage und Workshops durchgeführt, die in die Fächer Biologie, Ethik und Religion einfließen könnnen. Außerdem wird Kontakt zwischen den Schülern, den Spendern und den transplantierten Patienten hergestellt. DIe Schüler werden so humanitäre Werte, wie solidarisches Handeln vermittelt und zu sozialem Engagment motiviert.

Wir sind froh die (lebens-)wichtige Arbeit der Deutschen Stammzellspenderdatei mit einer Zuwendung aus unserem Geldpool zu unterstützen.