VdW vor Ort mit der Stiftung Bürger für Bürger

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Omelched
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VdW vor Ort mit der Stiftung Bürger für Bürger

Am 16. März 2021 fand ein digitales „VdW vor Ort“ mit unserem Partner Stiftung Bürger für Bürger statt. Wir waren insgesamt neun Teilnehmer. An dieser Stelle Danke an die Teilnehmer für die angenehme Gesprächsrunde. Unsere Gesprächspartner waren Olaf Ebert, Vorstandsmitglied der ‚Stiftung Bürger für Bürger‘ und Ines Callsen, Projektleiterin vom Projekt Jugendstil, welches eines von vielen Projekten der Stiftung ist. 

Während des Dialogs konnten unsere Mitglieder des 'Verbundnetz der Wärme' in einen Austausch gehen und projektbezogene Gemeinsamkeiten herausfinden, sodass sich hieraus mögliche Vernetzungsoptionen ergaben. 

Stiftung Bürger für Bürger: 

Die Stiftung gibt es seit 24 Jahren und hat das Ziel das freiwillige, ehrenamtliche und bürgerschaftliche Engagement in seiner Vielfalt zu stärken. Sie möchte dazu beitragen, die Bedeutung dieses Engagements für die demokratische Gesellschaft und die einzelnen Menschen in der Öffentlichkeit stärker sichtbar zu machen. 

Durch verschiedene Projekte wie Bürgergesellschaft 2025 ist es Ihnen wichtig, sich für ein vielfältiges Zusammenleben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland einzusetzen. 

Kleiner Veranstaltungstipp: am 31.03.2021 findet Im Rahmen der Gesprächsreihe “Bürgergesellschaft 2025” mit der Video-Plattform „Zoom“ ein Dialog mit Fachexperten zum Thema: „Engagement-Förderung in Sachsen-Anhalt“ statt. Hierzu sind alle interessierten eingeladen und können sich hier anmelden. 

Projektvorstellung ‚Jugendstil‘: 

Hier stellen wir Euch die Präsentation, die Ines Callsen zur Vorstellung verwendet hat, zur Verfügung und fassen noch einmal kurz zusammen, welche Informationen für Euch interessant sein könnten: 

Mit dem Projekt „Jugendstil“ sollen junge Menschen mit einer internationalen Geschichte in den ostdeutschen Bundesländern bei der Umsetzung Ihres gesellschaftlichen Engagements unterstützt werden. Das Credo lautet dabei: „Ein migrantischer Hintergrund sollte auch in den Hintergrund treten.“ 

Neben Gesprächsrunden zum Austausch und gegenseitiger Unterstützung wurde auch ein Fond zur Förderung von Projekten eingerichtet. Wie bei unserem Geldpool wurde auch hier auf eine niedrigschwelligen Zugang (unbürokratisch) geachtet. Auf der Website des Projekts „Jugendstil“ findet ihr detaillierte Informationen und das Bewerbungsformular. Die Eckdaten für Euch hier kurz zusammengefasst: 

  • Projektbezogene Förderung bis zu 1.000 Euro 
  • Bewerbungen können ohne Fristen unterjährig eingereicht werden 
  • Ziel der Förderung: die Perspektiven und Positionen in Ostdeutschland von jungen, postmigrantischen Engagierten stärken 
  • Bedingung an das eingereichte Projekt: hier ist alles möglich, Projekte aus allen Bereichen des Engagements und des Lebens 
  • Wer darf Bewerbungen einreichen?: junge engagierte Menschen im Alter zwischen 14 und 27 Jahren mit einer eigenen oder familiären Migrationsgeschichte aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen 
  • Eine Jury, bestehend aus jungen Menschen mit einer Migrationsgeschichte, tagt einmal im Monat und beschließt über die eingereichten Projekte 

Wer hat Lust oder kennt jemanden, der sich gern der Jury von „Jugendstil“ anschließen möchte? 

Die Jury-Mitglieder vertreten jeweils ein Bundesland. Aktuell fehlen noch Vertreter aus den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Hierzu können sich junge Menschen mit einer Migrationsgeschichte an Ines Callsen wenden. 

Das waren unsere Teilnehmer am 16.03.2021: 

  • Thomas Billhardt (Sonderbotschafter) 
  • Beate Wahland (DRK Kreisverband NWM) 
  • Gudrun Conrad (Frauenbrücke Ost-West Förderverein der Hans-Joachim Maaz Stiftung) 
  • Otto Schäfer (Förderverein der Hans-Joachim- Maaz –Stiftung- Beziehungskultur e.V.)
  • Annette Byhahn (Neurofibromatose Regionalgruppe Sachsen-Anhalt) 
  • Olaf Ebert (Stiftung Bürger für Bürger) 
  • Ines Callsen (Stiftung Bürger für Bürger)