Botschafter 2018

Engagement: 
engagiert sich für Gemeinschaft und deren Zusammenhalt
Das Mehrgenerationswohnhaus ist ein Wohnhaus mit Betreuungsangeboten für 108 Wohneinheiten, unter dessen Dach Jung und Alt zusammenkommen. Es ist im Prinzip eine moderne Nachbarschaftshilfe.

interkulturellen Austausch und gegenseitige Hilfe schaffen, Angebote und Veranstaltungen entwickeln, die sich  an den Bedürfnissen der Bürger orientieren – all das ist Anliegen von Angelika Sallat. Neben ihrem Engagement als Projektleiterin und Vorsitzende des Mehrgenerationenwohnen PH 9 e.V., ist sie zudem wichtiger Motor im Mehrgenerationenhaus 'Alte Feuerwehr'. Den Verein Mehrgenerationenwohnen PH 9 e.V. initiierte Angelika Sallat vor mehr als 20 Jahren, um die Unterstützung des Mehrgenerationenwohnhauses gewährleisten zu können.

Engagement: 
engagiert sich für Bildung im Naturschutz
Ich bin gern im Austausch mit anderen Menschen und gebe mein Wissen und meine Erfahrungen weiter. Die Zusammenarbeit mit Kindern hält mich jung.

Auf den Straßen der Brandenburgischen Lausitz ist eine ganz besondere Attraktion unterwegs: Das Infomobil „Lernort Natur“ begibt sich stetig auf die Reise, um Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen die heimische Flora und Fauna auf spannende Art und Weise näher zu bringen. Bewegt und gesteuert wird die „Rollende Waldschule“ von Gerhard Dix – Obmann für Lernort Natur im Kreisjagdverband Spree-Neiße/Cottbus. Das Lern-Mobil wurde dem Verein 2006 vom Landesjagdverband zur Verfügung gestellt und steht seither unter seiner Obhut.

Engagement: 
engagiert sich im Clowns & Clowns e.V. Leipzig
Als Clown zu spielen, ist für mich immer wieder berührend und beglückend. Es ist schön, bunte Momente ins Heim zu bringen und dafür ein Lächeln hier, und ein Küsschen da zu erhalten.

Schließen Sie für einen Moment die Augen und denken Sie an etwas Schönes. Denken Sie an glückliche Momente in Ihrem Leben wie z.B. an eine gemeinsame Reise mit der Familie oder Freunden. Beobachten Sie, was passiert. Sie lächeln, stimmt‘s? Für ein Lächeln und damit (neue) glückliche Momente bei Menschen, die sich nur noch selten an etwas erinnern können, sorgt der Clowns & Clowns e.V. in Leipzig. Der Verein legt seit 10 Jahren einen besonderen Schwerpunkt auf die Arbeit mit alten Menschen - speziell mit an Demenz erkrankten Menschen.

Engagement: 
engagiert sich mit Leidenschaft für gesellschaftliche Teilhabe in der Mecklenburger AnStiftung
"Sie ist bei allem Erfolg völlig unprätentiös, herzlich, fröhlich, zupackend und offen zu allen – ganz unabhängig von Bildung oder gesellschaftlicher Position", Dr. Wolf SChmidt über Ludmila

Wenn man als Kind die Heimat und damit die gewohnte Umgebung verlässt, um in einem anderen, fremden Land zu leben, dessen Sprache man noch nicht spricht und dessen Kultur so anders ist als die eigene, steht man vor einer großen Herausforderung. Dr. Ludmila Lutz-Auras ist 11 Jahre alt, als sie mit ihren Eltern 1992 aus der Ukraine in den Norden Deutschlands geht und ihr neues Zuhause in Rostock findet.

Engagement: 
engagiert sich für kulturelles und soziales Miteinander
Sein Leitsatz: "Berg und Tal kommen nicht zusammen, wohl aber die Menschen"

Siegfried Langenberg ist, so sagt er selbst, ein „außergewöhnliches Beispiel für nachhaltiges ehrenamtliches Wirken.“ Der 1954 geborene zweifache Vater und inzwischen mehrfacher Großvater ist Mitglied des Männergesangsvereins Harmonie 1851 e.V. in Großrudestedt und betätigt sich seit über 30 Jahren als Archivar und Chronist desselben.

Engagement: 
engagiert sich für Betroffene, die an Krebs erkrankt sind
Heute zähle ich als geheilt und lebe, liebe und lache, wenn auch teils mit massiven Spätfolgen. Mir ist es ein Bedürfnis zu helfen, egal ob in unserer Selbsthilfegruppe, bei Patienten- oder Ärzteveranstaltungen.

Der 5. Februar 2003 veränderte das Leben von Simone Pareigis entscheidend. An diesem Tag bricht für die damals 37-Jährige eine Welt zusammen. Sie erhält die niederschmetternde Diagnose „diffus großzelliges anaplastisches B-Zell-Lymphom; CS IV AE“ - Diagnose Lymphknotenkrebs. „Ich hatte nur ein Ziel – ich wollte überleben und fand zum Glück einen Arzt, dem ich vertraute und der mich motiviert hat, zu kämpfen und mich nicht aufzugeben“, erinnert sich die Hallenserin. Kraft und Lebensmut schöpfte sie außerdem im Halt durch ihre Familie.