Botschafter 2021

Engagement: 
engagiert sich für ... junge Menschen in ihrem Austauschjahr
„In der Begegnung und den Gesprächen finde ich immer wieder Inspiration. Ich finde es erfrischend, viele verschiedene Persönlichkeiten kennenzulernen und zu erfahren, was sie bewegt und wo sie einmal hinwollen. Das fasziniert mich und erweitert meinen Horizont!“

Sich dafür zu entscheiden, für ein Jahr in einem fremden Land zu leben, dort zur Schule zu gehen und Teil einer Familie und einer Kultur zu sein, mit der man zuvor noch nicht in Berührung gekommen ist, ist eine große Sache. Es ist ein Wagnis. Antje Schäfer ist es eingegangen und hat die 11. Klasse im Schuljahr 1997/1998 in den USA verbracht. Für sie eine wichtige und rundum positive Erfahrung. Organisiert und begleitet wurde sie bei ihrem einjährigen Schüleraustausch von der gemeinnützigen Organisation „Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V.“

Engagement: 
engagiert sich für ... Senior*innen mit viel Herz, „fünf Armen“ und selbst gemachtem Chutney im Alltag
„Mich ehrenamtlich zu engagieren, ist eine schöne und bereichernde Herausforderung. Denn Ehrenamt erwartet immer neue Ideen und Denkansätze. Das erweitert den persönlichen Horizont und lässt Gedanken zu Taten werden.“

Verfrüht in den Vorruhestand und damit in seiner neuen Wahlheimat Werder an der Havel eingekehrt, fiel Peter Mathaei schnell die Decke auf den Kopf und ihm war klar: Ich möchte etwas für meine Mitmenschen tun. Ich möchte mich ehrenamtlich engagieren! Einem Aufruf in der Zeitung folgend, wurde er 2009 zunächst als Wahlhelfer aktiv und auf Zuruf einer Nachbarin im gleichen Jahr Mitglied in der Volkssolidarität, Regionalverband Mittelmark, Ortsgruppe Glindow. Nichtsahnend, dass er für diese einmal die Leitung übernehmen würde.

Engagement: 
engagiert sich für ... einen würdevollen Abschied vom Leben für schwerstkranke Menschen.
"Es gibt so viele Parallelen zwischen dem Beginn und Ende eines Lebens. Beides sind Übergänge, Ereignisse, die nicht konkret vorhersehbar und damit nicht planbar sind."

In ihrer beruflichen Tätigkeit als Hebamme begleitet sie Menschen in das Leben hinein. In ihrer Vereinsarbeit sorgt sie mit einem Netzwerk aus ehrenamtlichen Hospizbegleitern hingegen dafür, dass Menschen in Würde und nach ihren Wünschen aus dem Leben gehen können. Leben und Tod – für Diana Fischer schon immer ein Thema, das sie beschäftigt. „Es gibt so viele Parallelen zwischen dem Beginn und Ende eines Lebens. Beides sind Übergänge, Ereignisse, die nicht konkret vorhersehbar und damit nicht planbar sind. Sie passieren einfach.

Engagement: 
engagiert sich für ... Erfahrungsräume und gegen Barrieren.
„Das Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung muss etwas Selbstverständliches sein. Unsere Gesellschaft muss einen inklusiven Weg eines Miteinanders finden, wo jeder Mensch seinen Platz hat.“

Ein Leben mit Beeinträchtigung ist kein leichtes. Aber es gibt Menschen, die es schaffen, das Leben von Betroffenen wesentlich zu erleichtern und zu bereichern, indem sie gut zuhören, sich ihren Mitmenschen mit Empathie und Feingefühl widmen und aktiv werden, die initiativ sind und mit ihrem Engagement soziale Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung ermöglichen, die Inklusion nicht nur mitgestalten, sondern auch aktiv leben. Ilona Bartels ist so ein Mensch. „Das Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung muss etwas Selbstverständliches sein.

Engagement: 
engagiert sich für ... die Geschichte eines besonderen Ortes
„Doch wer in der Gegenwart die Vergangenheit für die Zukunft retten will, der muss auch Brücken schlagen“

Denkmalpflege – Erinnerungskultur – Kulturstätte – Plattform für Förderung von Demokratie. Die ehemalige „Mecklenburg-Strelitzsche Landesirrenanstalt Domjüch, die sich eindrucksvoll, fast mystisch vor den Toren von Neustrelitz präsentiert, hat sich von einem „lost place“ zu einer offenen und lebendigen Begegnungsstätte etabliert. Zu verdanken ist dies Christel Lau und ihrem Verein zum Erhalt der Domjüch – ehemalige Landesirrenanstalt e.V.

Engagement: 
engagiert sich für ... den städtischen Friedhof und macht ihnzur lebendigen Kultur- und Begegnungsstätte
„Der Verein war und ist ein großes Geschenk für mich. Mich begeistert der große Zusammenhalt und die Euphorie, mit der wir uns zusammen gefunden haben und Dinge angehen."

Flüchten Sie sich auch manchmal mit einem Friedhofsspaziergang aus dem Alltagslärm? Schon lange sind Friedhöfe nicht mehr nur ein stiller Ort, an dem wir jenen, die von uns gegangen sind, gedenken – ein Ort der Trauer, des Erinnerns und des sich Verabschiedens. Unlängst haben sie sich zu einem Ort entwickelt, der mit jedem neuen Frühling, wenn die Bäume, Hecken und Blumen aus ihrem Winterschlaf erwachen, das Leben begrüßt und der mit seinem Kulturerbe aus Denkmälern, Kapellen und anderen Gebäuden bei Führungen und Spaziergängen Erlebbares schafft.