Botschafter 2020

Engagement: 
gemeinsames Erinnern von Menschen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Nationen ein gemeinsames Engagement für eine Kultur des Friedens
„Friedenskultur bedeutet für uns auch, dass wir sehr viel Zeit damit verbringen, einander kennenzulernen. Einander wahrzunehmen, zu sehen und zuzuhören, offen zu sein für die Geschichten der Anderen, sich einzufühlen, Verständnis füreinander zu entwickeln – Gesten der Empathie in den Zwischenräumen des Alltags sind Quellen des Friedens.“

Friedenskultur – „In intensiver Reflexion und Diskussion haben wir uns mit diesem für unser Selbstverständnis zentralen Begriff beschäftigt“, erzählt Matthias Neutzner, Mitbegründer von MEMORARE PACEM.

Engagement: 
kümmert sich um die Belange von Senior*innen und wünscht sich mehr Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement im Alltag
„Ich möchte mit dem Seniorenbeirat für und mit Seniorinnen etwas anschieben, etwas organisieren. Diese Menschen haben ihr Leben lang gearbeitet, sie haben Werte geschaffen und sie haben es verdient, dass man sich für ihre Belange einsetzt.“

Als in Gadebusch 2017 der von der Stadtvertretung gewählte, ausschließlich ehrenamtlich tätige Seniorenbeirat neu besetzt wurde, warb man um Elli Brusch, auch, wie sie erzählt, mit der Beschreibung einer „sehr übersichtlichen Tätigkeit.

Engagement: 
engagiert sich für den Deutschen Kinderschutzbund und bestärkt und motiviert Menschen
„Ehrenamt ist für mich gelebte Mitmenschlichkeit!“

Seit 2009 engagiert sich Elke Engel für den Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) Ortsverband Leipzig e.V., seit 2012 als ehrenamtliches Vorstandsmitglied.

Engagement: 
macht sich für den Erhalt und Schutz des Waldes stark und setzt auf ein aktives bürgerschaftliches Engagement
„Es ist von zentraler Bedeutung, Menschen zu erreichen, Menschen für eine Sache zu begeistern, sich Menschen zuzuwenden und sich um sie zu kümmern, auch wenn Wald die Aufgabe ist, der man sich stellen will.“

Wenn man sieht, wie der Wald durch Wassermangel und Windbruch in seiner Vitalität geschwächt und sekundär durch eine rasante Vermehrung von Schädlingen so entkräftet wird, dass auf vielen Hektar praktisch kein Baum mehr steht, „dann können einem die Tränen kommen“.

Engagement: 
setzt sich für Inklusion und uneingeschränkte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein
„Menschen mit Behinderungen müssen ständig kämpfen, um für sich und ihre Familien Verständnis und finanzielle Unterstützung zu erhalten. Das frustriert und macht Menschen mürbe. – Dafür, dass sich an dieser Situation etwas ändert, setze ich mich ein.“

Seltene Erkrankungen“, mit diesem Sammelbegriff werden in der Medizin Krankheiten bezeichnet, die mit einer Häufigkeit von 1 zu 15.000 oder 1 zu 100.000 oder 1 zu 1 Million auf

Engagement: 
mit den Einwohner*innen eines kleinen Ortes in Sachsen-Anhalt macht er Heimat zu einem lebens- und liebenswerten Ort
„Gemeinsam statt einsam“

Auf halbem Weg zwischen Halle (Saale) und Köthen liegt am nordöstlichen Rand des Saalekreises, an der Fuhneaue Mösthinsdorf. „Hinterm Berg“, so Ronny Krimm und meint damit den Petersberg. Circa 300 Menschen wohnen hier.