Botschafter 2019

Engagement: 
engagiert sich für Kinder und Jugendliche
„Die Kinder im Heim gingen mit unseren Kindern in die Schule.“

Klaus-Dieter Heber ist ein Mensch, der es als seine Verpflichtung empfindet, zu helfen, wenn er helfen kann. Auf die Frage, weshalb er sich bereits in den 70er Jahren – mit gerade mal Anfang 20, als junger Familienvater – im Kinder- und Jugendheims „Frohe Zukunft“ in Nordhausen engagierte, antwortet er fast beiläufig: „Die Kinder im Heim gingen mit unseren Kindern in die Schule.“

Engagement: 
engagiert sich für Gesundheit und Selbsthilfe
„Wichtig für mich ist, dass wir sowohl den akut Betroffenen als auch demjenigen, der die Krankheit überstanden hat, die Gewissheit vermitteln, dass wir keinen allein lassen, sondern dass es jemanden [...] gibt, zu dem jeder, ob Mann oder Frau, mit seinen Sorgen und Nöten kommen kann und vor allem ein offenes Ohr findet.“

Sabine Kirton ist seit 2010 Vorsitzende des Landesverbandes „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Die Vereinigung gehört mit zu den ältesten und größten Selbsthilfeorganisationen in Deutschland. Sie wurde 1976 von einer Handvoll Frauen in Mannheim gegründet. Inzwischen gibt es neben dem Bundesverband weitere elf Landesverbände und zwei Netzwerke (Netzwerk Männer mit Brustkrebs und das NetzwerkStattKrebs für junge Frauen) sowie ein dichtes Netz regionaler Gruppen, in denen etwa 35.000 Erkrankte Hilfe finden.

Engagement: 
engagiert sich als Patin für Familiengesundheit

Damit Neugeborene und ihre Eltern einen gesunden und sicheren Start in ihre gemeinsame Zukunft haben, rief das Sächsische Sozialministerium (SMS) 2011 das Präventions-Projekt der Familiengesundheitspaten ins Leben. Koordiniert durch die Carus Consilium Sachsen GmbH, hat sich das Projekt in Dresden und Umgebung bereits sehr erfolgreich entwickelt.

Engagement: 
engagiert sich für Kinder, Jugendliche, Familien und Soziales
"Es gibt kein schöneres Gefühl als gebraucht zu werden."

Ilka Paeslack ließ sich 2006 in Dessau von der Deutschen Stammzellspenderdatei typisieren. In einem Aufruf hatte sie von einer Mutter gelesen, die an Leukämie erkrankt war und dringend eine Stammzellspende benötigte. Daraufhin hatte sie sich - selbst Mutter eines damals 9-jährigen Jungen - dazu entschieden, eine Typisierung zusammen mit einer Blutspende durchzuführen. Bereits ein halbes Jahr später kam die erste Anfrage. Damals fand sich ein anderer passender Spender. Aber Anfang 2009 bereits die nächste:

Engagement: 
engagiert sich für Senioren
„Wir sind im Alter zwar nicht mehr so schnell und flexibel, aber wir verfügen über enormes Wissen, Erfahrungen und Fähigkeiten, die genutzt werden sollten."

2010, nach einem erfüllten Berufsleben und dem Tod ihres Mannes, stand die promovierte Chemikerin vor der Frage: „Wie weiter?“. Nur den großen Garten zu pflegen und sich in ihre Heimbibliothek zurückzuziehen, war ihr zu wenig. „In meinem Arbeitsleben“, sagt sie „hatte ich ein großes Netzwerk, Kontakte und Gespräche mit Menschen haben mein Leben bereichert. Mir war klar, dass ich auch im Ruhestand eine Beschäftigung gemeinsam mit anderen Menschen brauchte.“

Engagement: 
engagiert sich für Kinder, Jugend, Familien und Soziales
"Gemeinsam kann man mehr bewegen."

Im Jahr 2006 gründeten Dirk Thiele und seine Mutter Johanna Thiele den Hilfsverein ‚Nächstenliebe‘ – ein Netzwerk für Arme und Schwache. Angefangen hatte alles 2002, erzählt Dirk Thiele: „In einem Kirchenblättchen hatten wir gelesen, dass für Kinder in albanischen Bergdörfern Schals gesucht würden. Wir fühlten uns berufen zu helfen und gaben eine Annonce in der Leipziger Volkszeitung auf, in der wir LeipzigerInnen zum Stricken einluden.